Spitzkohlröllchen Sarma-Art, vegan

Spitzkohlröllchen Sarma-Art, vegan
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Huhu miteinander 😀

Da bin ich wieder mit unserem heutigen Gericht. Es gab Spitzkohl-Röllchen, türkisch angehaucht nach Sarma Art.

Für mich war das Gericht ein Jungfernflug. Kohlroulade ok, die bekomme ich hin, eine Art von Sarma hatte ich auch schon gegessen, aber noch nie selbst gemacht.

Also: Erst einmal durch verschiedene Rezepte lesen, einige anschauen und dann etwas nach meiner Art zusammenwürfeln. Ohne eine Ahnung, ob das nu was geben würde.

Aber es gab was und wurde nicht zum ersten Fail am zweiten Tag der Veggie-Challenge. 😀

 

Wer es nackochen möchte, hier kommen die Zutaten (wieder Pi mal Daumen):

+

…wieder was zum Fotoshooting vergessen 🙂

 

Für zwei Personen (3 werden auch satt):

1 Spitzkohl (oder einen anderen)

Etwa 200 g Rundkornreis (ich habe Risotto- und Milchreis gemischt)

Gewürfelte Paprika (ich hatte insgesamt 1,5 Resteverwertung genommen)

1 große oder zwei kleine/mittlere Zwiebeln und 1-2 Knoblauchzehen, alles fein gewürfelt

2 gute EL Tomatenmark, 1 guten EL voll Paprikamark (bei mir kam noch ein 3/4 TL Harissa mit ins Spiel)

etwa 3 EL stückige Tomaten

200 ml Olivenöl

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, (evtl Chiliflocken), wer mag etwas Kümmel, frische oder getrocknete Minze und Petersilie (Kräutermix geht auch)

1 Zitrone

— Nach Belieben (veganen) Joghurt—

*****

Zuerst einmal wird der untere dicke Strunk vom Kohl etwas entfernt, die äußeren Blätter ebenso. Dann kommt er in einen Topf mit Wasser und wird kurz gekocht. Das hilft dabei, die einzelnen Blätter abzulösen. Die werden dann unter kaltem Wasser abgeschreckt, trocken getupft, vom mittleren dicken Teil befreit und in Drittel oder Viertel geschnitten.

 

Den Wurzelstrunk so tief wie möglich entfernen.

in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und aufkochen. So lassen sich die Blätter einfach lösen.

Auf diese Weise lässt sich alles nach und nach leicht abnehmen.

Strunk raustrennen (nicht wegwerfen!, Den brauchen wir noch).

Die großen Blätter vierteln, die anderen dritteln.

*****

Die Füllung:

Den Reis mit den Gewürzen, Paprika, Tomatenmark und erst einmal etwas Öl vermengen.

Alles vermengen.

Gut verkneten, einen sehr guten Schuss Öl dazu, etwas Zitrone. Es darf aber nicht zu flüssig werden. Eine feuchte, leicht griffige Konsistenz ist perfekt.

Tja, nu kommt die „lustige“ Einwickelei. Kleine Portionen auf ein Kohlblatt-Viertel legen, einschlagen, aufrollen.

Ecken zusammenschlagen und stramm einwickeln

…..

….soooo lange, bis alle fertig sind 😀

Nun kommen die Strunkteile (ich hatte gesagt, NICHT wegwerfen 😉 ) auf den Boden eines Topfes. Darauf eng aneinander die Kohlröllchen. Das können auch ruhig zwei Lagen oder drei übereinander sein. Der Kohlrest im unteren Topfteil verhindert ein anbrennen. Als oberste Schicht wird der Rest vom übrig gebliebenen Kohl gelegt.

 

Nun noch schnell die Sauce:

Am besten ihr nehmt die Schüssel, in der ihr die Masse angerührt habt, dann habt ihr alle Reste mit drin. Das ganze mit etwa 300-400ml Wasser auffüllen, einen gehäuften EL Tomatenmark, etwas Paprikamark, Salz, Pfeffer. etc dazu geben, wieder einen sehr guten Schuss Olivenöl darauf und vorsichtig über die Röllchen geben.

Alles muss etwa einen bis zwei Fingerbreit mit Flüssigkeit bedeckt sein.

Einen Teller zum Beschweren obenauf legen, damit die Rollen nicht nach oben kommen oder sich aufwickeln.

Alles gut mit der Saucen-Flüssigkeit bedecken, Kohlreste obenauf und dann…

…Teller druff und gut runter drücken.

 

Topfdeckel auflegen und alles kurz aufkochen, dann etwa 40 Minuten auf kleiner Stufe weiter köcheln.

Ab und zu schauen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, falls nicht,  einfach mit Wasser auffüllen.

Ihr könnt nach etwa 30 – 40 Minuten mal ein Röllchen probieren. Bei uns waren sie nach der Zeit perfekt.

Wenn sie gar, aber nicht verkocht (die ziehen noch nach) sind, Herd ausschalten und etwa 3 Stunden ruhen lassen (geht auch über Nacht)

Und dann: Genießen. 😀

Wer mag, kann (so wie Sarma oft gegessen wird) (Soja-) Joghurt dazu essen.

Ich hatte Soja-Joghurt gemacht und den mit etwas Zitrone, Dill, Salz und Pfeffer gewürzt.

 

Das war einfach bombig und wird definitiv wieder gekocht.

Ich kann mir das auch mega gut auf einem Party-Buffet vorstellen.

Probiert es aus, das ist echt Knaller-Lecker 😀

 

Liebe Grüße,

Steffi

 

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