Ve-fri-letten – vegane Frikadellen

Ve-fri-letten – vegane Frikadellen
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Huhu miteinander, 😀

Heute gab es Frikadellen/ Buletten, natürlich im Rahmen meiner Veggie-Challenge als vegane Variante.

Und damit niemand mosern kann, dass etwas Veganes einen Fleischnamen (steht das eigentlich nur für Fleisch? Nee, oder? Gibt ja auch Fischfrikadellen und Gemüsebuletten…) hat, heißen sie bei mir nu Vefriletten. 😉

Mich haben die kleinen Gesellen heute ehrlich gesagt fast zur Verzweiflung getrieben… die wollten einfach nicht zusammen halten und ich bin mit veganen „Bindemitteln“ bisher noch sowas von auf dem Kriegspfad.

Egal, muss man durch und irgendwie ging es dann auch, also hier fast alle Zutaten im Bild (da kamen noch ein paar dazu):

Komplett:

Etwa 200 g Tofu natur, 130 g (alles ca.) Räuchertofu, ein TL Seidentofu, 2 Reiswaffeln oder Maiswaffeln

1 mittlere Zwiebel, 1-2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Olivenöl (ich hatte Raps genommen, weil ich nicht richtig hingeguckt hab 🙂 )

1 gestrichener EL Tomatenmark, Senf nach Geschmack

Salz, Pfeffer, Cayenne, Kurkuma, Chili (für die, die es schärfer mögen),  Minze und TK oder frische Kräuter (Petersilie auf jeden Fall)

Paniermehl (etwa 2 gute EL) oder Haferflocken (2 EL), evtl. einen TL Johannisbrotkernmehl als Bindemittel

*****

Zwiebeln, Knoblauch würfeln, Kräuter und das Öl dazu geben:

Tofu und Mais(reis)Waffeln zerkrümeln

Dann alles zusammen geben, gut vermengen und durchkneten bis es eine homogene Masse ist.

….FLUCHEN….

Denn genau die kam nicht zustande.

…. also weiter Fluchen…..

Bei mir klappte es dann doch zum Schluss (kurz vor dem Nervenzusammenbruch und bevor ich zur Beichte gemusst hätte) mit etwas Johannisbrotkernmehl.

Nun die Frikadellen, bzw. Vefriletten formen, in einer Pfanne Kokosöl oder Margarine erhitzen, die Vefris reingeben, nach etwa 3-4 Minuten wenden. Wenn sie die gewünschte Bräune erreicht haben, rausnehmen.

*****

Die haben zwar echt Nerven gekostet, aber lecker waren sie dann doch. 🙂

*****

Dazu gab es „Farmergemüse“ mit veganer Bechamel, Kartoffeln und Soße.

Hier noch die schnelle Sauce:

1 kleine Zwiebel oder 2 Schalotten, eine Knoblauchzehe, fein gewürfelt), 1 EL Mehl oder Kartoffelstärke), eine Prise Zucker, Tomatenmark, Gewürze und Sojasoße nach Wunsch und eigenem Geschmack, 300 ml Brühe.

In der Pfanne, in der die Vefris gebraten wurden, noch etwas Margarine oder Kokosöl geben und die Zwiebeln, Knoblauch, Prise Zucker, Mehl unter Rühren andünsten, Tomatenmark kurz mitrösten, mit etwa 300 – 350 ml Brühe ablöschen und alles einköcheln lassen. Mindestens 10 Minuten (evtl, Brühe nachfüllen), damit der Mehlgeschmack weg ist. Nochmals abschmecken, nachwürzen, fertig.

Wer mag, kann die Soße durch ein Sieb streichen oder mit dem Mixstab bearbeiten (muss aber nicht unbedingt sein).

 

Bechamel (leicht abgewandelt):

Ca. 40 g vegane Butter, 1 gehäufter EL Mehl (etwa 30 g), 200 ml Brühe, 150 ml Sojamilch (oder eine andere), Salz, Pfeffer, Muskatnuss, einen Spritzer Zitrone

 

Butter erhitzen, unter ständigem Rühren das Mehl einrieseln lassen, etwas anschwitzen (aber nicht dunkel werden lassen), mit der Brühe auffüllen, Rühren nicht vergessen…sonst klumpt’s, etwas einköcheln, einen Spritzer Zitrone und die Milch dazu, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, (ein wenig Sahne geht auch noch 😉 – fertig.

 

Geschmeckt hat es gut und der nächste Versuch klappt bei der Vorbereitung hoffentlich besser bzw. stressfreier.

Sonst koch ich direkt im Beichtstuhl. 😉

Meine zickigen Vefriletten. 🙂

….mit Gemüse, Bechamel, Kartoffeln und Soße

 

Wer Tipps zu der Bindung hat, sehr gerne her damit!! Ich würde mich freuen!

Liebe Grüße

Steffi

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