Joghurt selber machen – Einfach und lecker!

Joghurt selber machen – Einfach und lecker!
Rate this post

Hallihallo zusammen,

 

ich liebe probiotischen Natur-Joghurt. Egal ob pur, mit Früchten, im Müsli oder in Kombination mit Nüssen, Flocken, etc. – Joghurt lässt sich echt vielfältig genießen.

 

So lecker wie er ist, hat er aber auch einen Nachteil. Die probiotischen Bakterien haben keine allzu lange Lebensdauer. Nach zwei bis drei Tagen beginnen sie das Zeitliche zu segnen und der Joghurt hat außer gutem Geschmack nicht mehr viel zu bieten.

Daher wollte ich unseren Joghurt unbedingt mal selber herstellen. Und so schnell wie der Gedanke kam, so schnell hatte ich auch einen (zwei ;-)) Joghurtbereiter für den Selbstherstellungsversuch zu Hause.

 

Was benötigt man?

Zum einen natürlich Milch (Sojamilch funktioniert auch – dann ist es sogar gänzlich vegan)

Zusätzlich kann man für eine höhere Cremigkeit Magermilchpulver zufügen und/oder Inulin als natürlichen Ballaststoff hinzugeben.

Inulin ist ein Ballaststoff, der den Zuckerhaushalt des Körpers nicht beeinflusst und quasi als Fettersatz gilt. Er ist Bestandteil vieler Pflanzen, wie z.B. Topinambur. Also ein rein natürlicher, gesunder Bestandteil.

 

Als Starter dient entweder frischen Natur (Soja)-Joghurt (mit einer Mindestahltbarkeit von mind. 14 Tagen, damit die Bakterien dann auch noch munter sind) oder aber gefriergetrocknete Kulturen in Pulverform. Diese bekommt man im Reformhaus, der Apotheke und natürlich auch online.

Ich persönlich habe die gefriergetrockneten Bakterien verwendet.

Ob man die Mixtur in Gläser gibt und diese in der Kochkiste reifen lässt, einen Thermo-Bereiter oder einen elektrischen Joghurtbereiter nutzt, ist dabei eher unerheblich.

 

Wichtig aber ist zum einen die gleichbleibende Wärme für den Joghurt während der Fermentierung über Stunden, als auch absolutes „Nicht-bewegen-schütteln-oder- sonstwas) 😉 Hab ich in einem Selbststudium, Kapitel eins „Geht das dann echt nicht?“ selber erprobt. Also: Ruhe im Karton während der Reifezeit! 😉

 

So, nun genug des Geschreibsels 😉  Hier die Anleitung, wie ich meinen Joghurt mit einem Joghurtbereiter von Severin herstelle.

DSC00163

Joghurtbereiter

 

Benötigt werden: Milch, Starter, nach Gusto Magermilchpulver, Inulin.

Topf, Gläser, Rührbesen und Joghurtbereiter.

 

DSC00121

Milch. Starter, Inulin, Gläser

 

Der Liter Milch wird in einen Topf gegeben und für ca. 5 Minuten auf 90° C erhitzt. Danach muss er auf 39° bis max. 40° C herunter kühlen. Bei höherer Temperatur gehen die Kulturen unwiderruflich ins Nirwana…als Achtung! (Die kleinen Scheißerchen sind wirklich Mimosen 😀  )

 

DSC00137

max. 40° !

 

Nun kommen eine gute Messerspitze Kulturen und (falls gewünscht) Magermilchpulver und/ oder Inulin dazu. Bei mir war es zusätzlich nur ein Teelöffel Inulin.

DSC00123

Probiotische Kultur

DSC00124

Ballaststoff: Inulin

 

Alles gut umrühren und

DSC00125

In saubere Gläser füllen.

 

Dann ab damit in den Joghurtbereiter.

DSC00141

Für mind. 5 Stunden in den Bereiter geben, aber je länger (bis zu 15 Stunden), desto besser. Ich hatte ihn 9 Stunden drinnen.

 

Nach der Fermentierung kommen die Gläser zum Auskühlen in den Kühlschrank.

Das Ergebnis:

1

Frischer, leckerer Joghurt mit putzmunteren Kulturen 🙂

2

Kaum Arbeit, tolles Ergebnis. 😀

 

Mit Sojamilch wird daraus ein veganer, leckerer und gesunder Joghurt

Was kostet das Ganze?

Nun, Joghurtbereiter gibt es ab ca. 15 €, je nach Ausstattung bis ?? aufwärts.

Ich wollte einen elektrischen, der sich nach den Stunden der Fermentierung selber abschaltet, fand den Severin praktisch und chic und habe dafür 39 € bezahlt.

Die Joghurtkulturen habe ich online gekauft.

Da kosten 3 x 2 g etwa 11 € und die Menge reicht für etwa 100 (!) Liter Joghurt.

Inulin (ebenfalls online von Jean Pütz) liegt bei etwa 7 € je 500 g und reicht ebenfalls „ewig“.

Summasummarum ist die Zubereitung selbstgemachten Joghurts also keinesfalls teurer als gekaufter. Dafür weiß man aber, welche Milch verwendet wurde und dass die Kulturen noch nicht von den Walking Dead gecastet wurden. 😉 Dazu schmeckt er mega frisch und lecker !!

Es lohnt sich also absolut.

Demnächst zeige ich euch die Zubereitung des Joghurts mit einem Thermobereiter.

 

So, ich geh jetzt probiotisch naschen!

Winke, winke

eure Besenpilotin Steffi

🙂

 

 

 

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.