„Besiges“ Spargel-Risotto

„Besiges“ Spargel-Risotto
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Endlich ist sie seit einiger Zeit da: Die Spargelsaison 😀

 

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Ich liebe diese herrlichen Stangen, egal ob in weiß, violett oder grün.

Es gibt unzählige Rezepte und Möglichkeiten der Zubereitung.

Zu einer meiner liebsten Varianten gehört eindeutig cremiges Risotto mit Spargelstückchen.

Heute musste ich genau das zubereiten, denn mein Auto verweigerte doch tatsächlich die Weiterfahrt und wollte partout nicht bei unserem Spargelbauern vorbei 😀

Es brachte mich erst nach Hause, als ich eine große, super frische Spargelausbeute in den Händen hatte.;-)

 

Aus einem Teil habe ich dann heute gemeinsam mit Küchenhilfe Kenny aus folgenden Zutaten Spargelrisotto gemacht.

 

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Als Beilage für 2 Personen:

2 EL Öl

1/2 Schalotte, ganz fein gewürfelt

ca 180 g Risotto-Reis

70 – 80 ml trockener Weißwein

ca 40 g Parmesan, frisch gerieben

300-400 ml Spargelsud, Gemüsebrühe oder Fond

20-30 g kalte Butter in kleinen Stückchen

ca 300 g Spargel, in 1 cm große Stücke geschnitten (Köpfe unbeschädigt lassen)

Salz, Zucker, etwas Zitrone nach Belieben

 

(Als Hauptgericht entsprechend mehr)

 

Zubereitung: 

Den Spargel schälen, die Enden etwas abschneiden.

Schalen und Spargelenden habe ich in gezuckertem Salzwasser, versetzt mit einem Spritzer Zitrone ausgekocht, durch ein Sieb gegeben und diesen Spargelsud beiseite gestellt.

Alternativ kann auch Brühe oder Gemüsefond verwendet werden, dann kann dieser Schritt gespart werden.

 

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Den Parmesan reiben.

Den Spargel in etwa 1 cm große Stücke schneiden, dabei den Kopf unverletzt lassen und ebenfalls in Salz-Zuckerwasser nach Geschmack (bissfest oder weicher) garen.

Das Öl in einem Topf erhitzen, die Schalottenwürfelchen leicht glasig andünsten, den Risotto Reis zugeben, kurz mitschmurgeln, aber nicht Farbe nehmen lassen.

Zuerst mit Weißwein ablöschen, dann, wenn diese Flüssigkeit fast aufgesogen ist, schluckweise Spargelsud oder Brühe zufügen.

Rühren, rühren, rühren und immer wieder Flüssigkeit nachgeben.

Das ist das einzig „nervige“ beim Risotto, es muss ständig gerührt werden, daher habe ich diese Aufgabe meiner Küchenmaschine überlassen. (Ich gebe zu, da bin ich wirklich Rührfaul 🙂 )

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Nach etwa zwanzig Minuten, wenn der Reis die typisch cremige Risotto-Konsistenz hat, also weich und dennoch etwas Biss im Inneren hat ( ich mag nicht „schlonzig“ sagen, da das irgendwie nach grippalem Infekt klingt 🙂 ) nochmals abschmecken, evtl etwas nachwürzen mit Salz und Pfeffer. Die kalten Butterstückchen unterheben, ebenso die Spargelstückchen und den Parmesan.

Und dann: Einfach nur genießen 😀

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Hier gab es ein Schweineschnitzel dazu, aber mir würde auch eine große Portion Risotto ohne weitere Beilagen genügen.

Wirklich besig lecker… 😀

Nachkochen lohnt sich garantiert….trotz Rühr – Pflicht 😉

 

Liebe Grüßle von eurer

Besenpilotin Steffi, dem Spargelfan

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